Dez 16

Soziale Netzwerke: Einige Überlegungen

Haben keine Vernetzung nötig

Mein Verhältnis zu sogenannten sozialen Netzwerken ist ein durchaus zwiespältiges. Einerseits sind deren Vorteile nicht von der Hand zu weisen: Leicht in Kontakt mit Fremden zu treten, verschollene Bekannte mal eben wiederzutreffen und mit nahestehenden Personen, die zurzeit weit weg sind zu kommunizieren, war noch nie so einfach. Dazu kommt die Möglichkeit, nach Gleichgesinnten suchen zu können – und diese mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu finden. Ein Unterfangen, welches im real life nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Soweit die offensichtlichen Vorteile einer Online-Community wie z.B. Facebook.

Ich allerdings möchte nicht von Hinz und Kunz kontaktiert werden können und ich habe keine Lust, mich mit meinen Vorlieben und Meinungen und meinen vermeintlichen Vorzügen anzubieten, wie ein Produkt. Und selbst, wenn dieses Produkt seine Abnehmer finden würde, wenn mich also z.B. viele Menschen bei Facebook als Freund hinzufügen oder die obligatorischen Däumchen verteilen würden, dann würde mir das sicherlich nicht reichen, um mir ein Gefühl der Zufriedenheit zu vermitteln oder mein Selbstbewusstsein zu erhöhen.

Ganz im Gegenteil: Mich würden der permanente Vergleich mit anderen, der Erfolgsdruck, möglichst oft geaddet zu werden etc. wahrscheinlich eher stressen.

Ich will mich nicht interessant oder attraktiv machen müssen, damit Menschen mit mir befreundet sein wollen, die ich nicht kenne. Und so verlockend es auch sein mag, sein Reservoir an Selbstachtung mit Hilfe virtueller Freunde aufzufüllen – mir ist es schleierhaft, wie man sich wünschen kann, von Menschen gemocht oder beachtet zu werden, die man

1. selber vielleicht gar nicht mögen oder beachten würde und die

2. einen selber auch nicht wirklich kennen. Weiterlesen »

Dez 16

Wie man mit PowerPoint richtig üble Präsentationen erstellt

Viele Menschen scheinen sich, vielleicht nicht Tag für Tag, aber doch hin und wieder die Frage zu stellen, wie man Vorträge so richtig verhunzen kann. Am besten tut man das anhand einer Präsentation, die es dem Zuhörer nicht erlaubt, sich wirklich auf das Gesagte zu konzentrieren, die ihn zwingt, die Augen zusammenzukneifen, um die winzige Schrift auf den Folien zu erkennen und die seine Geduld mit einer Fülle von “witzigen” Animationen auf die Probe stellt. Dazu gehört natürlich auch, dass die einzelnen Folien randvoll sein müssen mit Informationen, damit die Zeit, in der die armen Opfer des Redners gleichzeitig zuhören und lesen müssen, möglichst lang wird.

Hier einmal die wichtigsten Elemente einer schlechten PowerPoint-Präsentation: Weiterlesen »

Mrz 08

Weltfrauentag mal ganz chauvinistisch

Toll – France 2  zeigt zum Weltfrauentag zu Ehren weiblicher Künstlerinnen eine Sendung aus den Folies Bergères die mit Can-Can-Tänzerinnen beginnt. Wie angemessen und gar nicht sexistisch ;-)

Was danach kommt ist auch nicht besser: Offensichtlich durften sich Frankreichs trutschigste und hausbackenste Sängerinnen zu einem gefühlsduseligen Schlager über die Frau als Hoffnung der Menschheit versammeln. Uh.

Mrz 08

“Wer jetzt am Hunger stirbt, wird ermordet. “

So äußerte sich Jean Ziegler, der ehemalige UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung 2012 in einem Interview mit dem bpb:magazin.

 

Hier das Interview.

 

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Public Eye Awards Gewinner 2013

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Hier findet Ihr die komplette Rangliste:

http://www.publiceye.ch/de/vote/

Vorschläge für die Wahl 2014 werden bereits entgegengenommen ;)

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